Autobus

Autobuslinie D

Über keine andere Basler Autobuslinie ist so wenig bekannt wie über die nur kurze Zeit existierende Linie D. Wie bereits an anderer Stelle erläutert erschwerte der Mangel an Betriebsstoffen während des Zweiten Weltkriegs den Betrieb der Buslinien erheblich. So suchten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) nach einer Möglichkeit, den wichtigen Friedhof am Hörnli mit einer kürzeren Linie als mit der vom Claraplatz ausgehenden Linie A zu erschliessen.

Linienführung und -nummerierung Autobus

Die pneubereiften Vehikel der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) bzw. der späteren Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) fuhren im Gegensatz zu ihren Kollegen von der Schiene ihre Linien lange Zeit einzig mit den Endstationen bezeichnet ab. Betriebsintern sowie auf Fahrplan-Imprimaten erhielten sie die Linienbezeichnungen A, B, C und D. Am 25. Oktober 1948 wurden ihnen die Nummern ab 31 zugewiesen (später stiess der 30er hinzu).

Ganzwerbewagen

Werbung in oder an Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs ist keine Erfindung der jüngeren Zeit. Bereits vor über einhundert Jahren kam Werbung an Fenstern (zunächst aus bedrucktem Papier, später mit Folie) und im Innenraum (Plakate) auf. Als Ganzwerbewagen oder Vollwerbewagen (engl.: Full Branding) werden Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs bezeichnet, deren Aussenlackierung grösstenteils in von den Hausfarben des Halters abweichenden Farben gehalten sind, um so in Verbindung mit zusätzlichen Bild- und/oder Textelementen gezielt (Werbe-)Botschaften zu übermitteln beziehungsweise um die Aufmerksamkeit aus anderen Gründen auf das Fahrzeug zu lenken.

Auto- und Trolleybusse (Gastfahrzeuge)

Immer wieder kommt es vor, dass bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) oder bei der Baselland Transport AG (BLT) Fremdfahrzeuge zu Gast sind. Dabei handelt es sich meist um Busse anderer Betriebe oder um Vorführfahrzeuge der Industrie, welche über einen kürzeren oder längeren Zeitraum erprobt werden, ohne in den eigenen Fahrzeugbestand aufgenommen zu werden.

Regia Autonomă de Transport Braşov

Brașov (dt. Kronstadt) ist eine Grossstadt in Rumänien. Sie liegt im gleichnamigen Kreis im Burzenland im Südosten Siebenbürgens und zählt rund 250'000 Einwohner. Zwischen 1892 und 1927 sowie von 1987 bis 2006 besass Brașov eine Strassenbahnlinie. Heute wird der öffentliche Nahverkehr ausschliesslich mit Bussen abgewickelt. Seit dem 1. Mai 1959 ergänzen Trolleybusse das System.

Trolleybus Transport Pazardzhik AD

Die knapp 80'000 Einwohner zählende Stadt Pazardzik (andere deutsche Schreibweisen Pazardzhik bzw. Pasardschik, bulgarisch Пазарджик) im Südosten Bulgariens besitzt seit dem 1. Juni 1993 ein Trolleybussystem. Betreiberin ist die Trolley Transport Pazardzhik AD (TTP). Rückgrat des Trolleybusbetriebs bildet die Hauptlinie 1/1E von einem Neubaugebiet im Norden durch die Innenstadt zum weit südlich der Stadt gelegenen Bahnhof. Dabei fährt die Expresslinie 1E nach der Überquerung des Flusses Mariza auf direktem Weg zum Bahnhof, während die Linie 1 die zwei Minuten längere Route durch die ul. Dr. Nicola Daniels nimmt und so ein Industriegebiet mitbedient.

Vom Tram-Omnibus zum FLEXITY

Die rund 175’000 Einwohner zählende Stadt Basel (Stand Ende 2023), in der nordwestlichen Ecke der Schweiz am Rheinknie gelegen, besitzt seit 1895 einen meterspurigen, elektrischen Strassenbahnbetrieb. Heute verfügt die Metropolitanregion mit rund 800'000 Einwohnern im Dreiländereck Schweiz/Deutschland/Frankreich über ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem, bei welchem im Basler Stadtbereich rund 80 Prozent der Fahrgäste mit dem Tram befördert werden.

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