Baselland Transport

Waldenburgerbahn AG

Als Postkutschen und Fuhrwerke noch die einzigen Beförderungsmittel für Personen und Güter waren, bewegte sich der Verkehr aus der Region Basel ins Mittelland fast ausschliesslich durch das Waldenburgertal und über den Oberen Hauenstein. Die Reisenden sowie ihre Zug- und Lastentiere wollten verpflegt und untergebracht werden, was der Bevölkerung neben dem bescheidenen Ertrag aus der Landwirtschaft zusätzliche Verdienstmöglichkeiten bot.

Normwartehallen BLT

Unmittelbar nach der Gründung der Baselland Transport AG (BLT) im Jahre 1974 befand sich in deren Immobilienbestand eine Vielzahl von Wartehallen und Unterständen unterschiedlichster Generationen und Bauarten, welche samt und sonders von den Vorgängergesellschaften Birsigthalbahn AG (BTB) oder Birseckbahn AG (BEB) errichtet worden waren. Insbesondere der Ausbau des Busnetzes sowohl im unteren als auch im oberen Kantonsteil führte zu Beginn der Achtzigerjahre zu einem grossen Bedarf an neuen Wartehallen.

Be 6/8 101–110 Tramlink

Die Gesamterneuerung der 13 km langen Bahnstrecke zwischen Liestal und Waldenburg (Linie 19, ehemals Waldenburgerbahn) umfasste neben der Erneuerung der Gleise (inklusiver Umspurung von 750 mm auf 1000 mm), dem Neubau sämtlicher Haltestellen und der Unterhaltsanlagen in Waldenburg sowie verschiedenen begleitenden Baumassnahmen auch die Beschaffung von neuem Rollmaterial. Nach einer gemeinsamen öffentlichen Ausschreibung mit der Aargau Verkehr AG (AVA) entschied sich die Baselland Transport AG (BLT) im April 2019 für die Beschaffung von zehn Strassenbahnwagen des Typs «Tramlink» des Herstellers Stadler Rail Valencia.

Storchenbus

Am 13. August 1973 bezogen Schüler und Lehrer den Neubau des dritten basellandschaftlichen Gymnasiums in Oberwil. Die Schulanlage wurde ausserhalb des Dorfes auf der Hochebene zwischen Oberwil und Allschwil in der Nähe der alten Ziegelei errichtet. Obwohl in 28 Klassen eine beachtliche Schülerzahl aus einem weiten Einzugsgebiet unterrichtet wurde, stufte man die periphere Lage nicht als nachteilig ein und verzichtete auf eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr.

Autobuslinie 64

In dem Mitte der Siebzigerjahre von der Regionalplanungsstelle beider Basel ausgearbeiteten Buslinienkonzept für den unteren Teil des Kantons Basel-Landschaft war auch eine Querverbindungslinie von Arlesheim über Reinach und Therwil nach Biel-Benken enthalten. Die neue Autobuslinie konnte schliesslich am 15. Oktober 1978 als Teil des Ausbaukonzepts «Grünes Licht für den öffentlichen Verkehr» eröffnet werden und erhielt die Liniennummer 64.

Autobuslinie 63

Das von der Regionalplanungsstelle beider Basel ausgearbeitete Buslinienkonzept vom Januar 1977 bildete die Grundlage für einen umfassenden Ausbau des öffentlichen Verkehrs insbesondere im unteren Teil des Kantons Basel-Landschaft. Es berücksichtigte auch die schon länger bestehenden Forderungen nach Querverbindungen zwischen den Talachsen, denn durch Schaffung neuer Arbeitsplätze ausserhalb der Stadt Basel genügten die traditionellen auf die Stadt ausgerichteten Vorortslinien längst nicht mehr. Eine der Massnahmen zur Befriedigung neuer Verkehrsbedürfnisse war die Einführung der Querverbindungs-Überlandlinie 63 zwischen Bottmingen und Muttenz.

Mercedes-Benz 628 10 eCitaro Nrn. 1001ff.

Am 7. Februar 2019 schrieb die Baselland Transport AG (BLT) die Beschaffung von fünf Elektro-Normbussen inklusive Ladeinfrastruktur und Betriebsdaten-Managementsystem für einen ab Frühjahr 2021 geplanten Pilotbetrieb auf der Linie 37 öffentlich aus. Drei Angebote von EvoBus (Schweiz) AG, Carrosserie HESS AG und BYD Europe wurden fristgerecht eingereicht. Das Angebot von EvoBus GmbH mit dem neuen Mercedes-Benz eCitaro erhielt von BLT-Chauffeuren und Werkstattpersonal gleichermassen gute Noten, so dass dieser Anbieter den Zuschlag erhielt.

Autobuslinie 62

Die Automobilgesellschaft Birsigtal bzw. die Birsigthalbahn AG (BTB) betrieb ab 1926 eine Buslinie von Oberwil über Biel nach Benken. Ab 1951 verkehrten werktags einzelne Kurse bis zur Heuwaage in Basel. Die Birsigthalbahn AG ging per 1. Januar 1974 in der neu gegründeten Baselland Transport AG (BLT) auf, womit die BLT auch für den Betrieb der Buslinie im Leimental zuständig wurde.

Autobuslinie 60

Die Bevölkerung im Basler Agglomerationsgürtel nahm zwischen 1970 und 2000 um rund 20’000 Personen zu. Die zunehmende Dezentralisierung von Wohnort und Arbeitsplatz führte zu neuen netzartigen und weniger auf Basel ausgerichteten Pendlerströmen, so dass sich um die Jahrtausendwende eine Anpassung des während zwei Jahrzehnten praktisch unveränderten Busangebots im Rhein-, Birs- und Leimental aufdrängte.

Autobuslinie 58

Im Rahmen des 6. Generellen Leistungsauftrags (GLA) des Kantons Basel-Landschaft für den öffentlichen Verkehr wurde die Führung der [glossary_exclude]Buslinie 63[/glossary_exclude] Ende 2009 geändert. Ab der Haltestelle Hofmatt verkehrte der 63er nun nicht mehr zum Bruderholzspital, sondern durch das bisher nicht erschlossene Arlesheimer Gewerbegebiet Widen zur Verkehrsdrehscheibe beim Bahnhof Dornach-Arlesheim. Die Querverbindungsfunktion zwischen den beiden Tramlinien 10 und 11 sowie die Verbindung zum Bruderholzspital übernahm die neu eingeführte Buslinie 58 Münchenstein Bahnhof–Bruderholzspital.

Autobuslinie 47

Der 6. Generelle Leistungsauftrag (GLA) für den öffentlichen Verkehr der Jahre 2010 bis 2013 im Kanton Basel-Landschaft legte den Grundstein für die bis zu diesem Zeitpunkt umfangreichste Busnetzerweiterung in der Geschichte der Baselland Transport AG (BLT). Ziele des Ausbaus waren unter anderem eine bessere Erschliessung und Erreichbarkeit des Bruderholzspitals, der Sport- und Eventstätten im Gebiet St. Jakob sowie der Fachhochschulen in Muttenz.

Autobuslinien 37A und 37

Im Jahre 1999 nahm man den Endpunkt der von den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) betriebenen Autobuslinie 37 vom Jakobsberg nach Bottmingen zurück. Das zu einem grossen Teil auf basellandschaftlichem Boden liegende Teilstück Bottmingen–Jakobsberg wurde fortan von der Baselland Transport AG (BLT) mit der Ergänzungslinie 37A betrieben, dies mit dem entscheidenden Nachteil, dass das Bruderholzspital von der Stadt aus nun nicht mehr umsteigefrei erreichbar war.

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