Biel-Benken

Mercedes-Benz N 1 Nr. 1

Auf Drängen der Gemeinden, welche die Fehlbeträge der Automobilgesellschaft Birsigtal zu decken hatten, musste 1929 ein kleinerer und somit wirtschaftlicherer Wagen für die Linie von Oberwil nach Biel und Benken beschafft werden. Fündig wurde die Gesellschaft im Deutschen Reich bei der Daimler-Benz AG, welche erst wenige Jahre zuvor als Zusammenschluss der Daimler Motoren Gesellschaft und der Benz & Cie. entstanden war.

Chevrolet 6702 Nr. 1

Der auf der einzigen Autobuslinie der Birsigthalbahn AG (BTB) eingesetzte kleine Mercedes-Bus genügte den betrieblichen Anforderungen inzwischen nicht mehr und musste nach dem Zweiten Weltkrieg ersetzt werden. Für seinen Nachfolger fiel die Wahl auf ein aus den USA importiertes Fahrgestell von Chevrolet, auf das die Sissacher Karosseriebaufirma E. Frech-Hoch AG (FHS) einen zweckmässigen Aufbau setzte.

Autobuslinie 62

Die Automobilgesellschaft Birsigtal bzw. die Birsigthalbahn AG (BTB) betrieb ab 1926 eine Buslinie von Oberwil über Biel nach Benken. Ab 1951 verkehrten werktags einzelne Kurse bis zur Heuwaage in Basel. Die Birsigthalbahn AG ging per 1. Januar 1974 in der neu gegründeten Baselland Transport AG (BLT) auf, womit die BLT auch für den Betrieb der Buslinie im Leimental zuständig wurde.

Autobuslinie 60

Die Bevölkerung im Basler Agglomerationsgürtel nahm zwischen 1970 und 2000 um rund 20’000 Personen zu. Die zunehmende Dezentralisierung von Wohnort und Arbeitsplatz führte zu neuen netzartigen und weniger auf Basel ausgerichteten Pendlerströmen, so dass sich um die Jahrtausendwende eine Anpassung des während zwei Jahrzehnten praktisch unveränderten Busangebots im Rhein-, Birs- und Leimental aufdrängte.

Nach oben