Ein wesentlicher Vorteil der elektrischen Strassenbahn gegenüber Fuhrwerken und später auch Omnibussen war die Möglichkeit der Zugbildung. Dadurch liessen sich die Tramzüge je nach Verkehrsaufkommen bedarfsgerecht zusammenstellen. In Basel setzte sich der Anhängerbetrieb ab 1905 durch. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs der Bestand an solchen zwei- und dreiachsigen Fahrzeugen ohne Antrieb, bevor ab 1947 Grossraum-Anhänger zum Einsatz kamen. Mit dem Aufkommen niederfluriger Multigelenkwagen erfolgte schliesslich die Abkehr vom Anhängerbetrieb.

Grossraum-Anhängewagen

Serie/Typ, Wagennummer(n)spätere Wagennummer(n)EinsatzjahreBemerkungen
C4 1401–14151947–2001
B 1416–1435, 1436–1455, 1456–1475, 1476–1506seit 1961

Vierachsige Anhängewagen

Serie/Typ, Wagennummer(n)spätere Wagennummer(n)EinsatzjahreBemerkungen
C4 451750 bzw. 14001915–1967Prototyp, «Dante Schuggi»

Dreiachsige Anhängewagen

Serie/Typ, Wagennummer(n)spätere Wagennummer(n)EinsatzjahreBemerkungen
C3 13011930–1972Prototyp, Umbau aus C
C3 70213021931–1970Prototyp, Umbau aus C
C3 703–7221303–13221933–1979
C3 723–7321323–13321943–1984
B3 1333–134413021956–1984

Zweiachsige Anhängewagen

Serie/Typ, Wagennummer(n)spätere Wagennummer(n)EinsatzjahreBemerkungen
C 41–44201–204 bzw. 301–3041897–1933
C 84–91, 92–97, 265–293251–293 bzw. 1051…10791900–1960Sommer-Anhängewagen
C 282–2931921–1952Mitteleinstieg
C 45–49, 205–219, 248–250, 294, 295296–300, 305–3191903–1944folgt
C 220–225, 226–231, 232–243, 344–355, 356–375320–325 bzw. 1120–1125, 326–331 bzw. 1126–1131, 332–343 bzw. 1132–1137 und 1038–1043, 1144–1155, 1156–11751911–1976folgt
C 376–381, 382–387, 388–399, 400–407, 408–4221176–1179, 1080, 1081, 1082–1085 bzw. 1185–1187, 1188–1199, 1000–1007 bzw. 1200–1207, 1008–1022 bzw. 1208–12221924–1979folgt
C 423701 bzw. 13011930–1972Prototyp, später C3
C 70213021931–1970Prototyp, später C3
C 423–4341223–12341932–1979
C 260–2621045–10461938–2012«Badwännli»
B 1241–12481959–1967ex Verkehrsbetriebe St. Gallen
C 3091997–2015«Kabernettli»

Auflistung abschliessend.