Fahrzeugbestand Bus
Aufstellung sämtlicher Auto -und Trolleybusse der Basler Verkehrs-Betriebe von den Anfängen bis zur heutigen Zeit mit Einsatzjahren.
Aufstellung sämtlicher Auto -und Trolleybusse der Basler Verkehrs-Betriebe von den Anfängen bis zur heutigen Zeit mit Einsatzjahren.
Im Jahre 1946 wurde die zu Kriegsbeginn eingestellte Autobuslinie C (später 33) auf dem Abschnitt Schützenhaus−Wanderstrasse wiedereröffnet. Damit waren die damals vorhandenen, zu einem grossen Teil bereits veralteten Autobusse der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) restlos ausgelastet. Auch im Hinblick auf die Einführung weiterer Autobuslinien drängte sich ein Kauf von fünf neuen Fahrzeugen auf.
Zur Anschaffung des Wagens 9 im Jahre 1938 kam es einerseits, um für Randzeiten einen kleineren Autobus zur Verfügung zu haben. Andererseits dachten die damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) daran, in das Reisegeschäft einzusteigen und den Wagen für Ausflugsfahrten zu vermieten.
Da der Bestand zum Betrieb der beiden Autobuslinien A (Kleinhüningen–Claraplatz–Friedhof am Hörnli) und B (Claraplatz–Bettingen) nicht ausreichte, mussten bereits ein Jahr nach der Einführung des Busbetriebs zwei weitere Wagen angeschafft werden.
Zwei der sechs ersten Basler Autobusse, die Nummern 5 und 6, waren als Dreiachser mit zwei einfach bereiften und angetriebenen Achsen anstelle einer doppelt bereiften Hinterachse ausgeführt. Von dieser Bauart versprach man sich unter anderem einen besseren Fahrkomfort.
Für den Betrieb der beiden ersten Basler Autobuslinien A und B beschafften die damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) sechs Autobusse. Vier davon, die Wagen Nrn. 1 bis 4, wurden als zweiachsige Normallenker mit einem Fahrgestell von Saurer und einem Aufbau von Reinbolt & Christe ausgeführt.