Basel

Infrastrukturzentrum Münchensteinerstrasse

Ein veralteter Maschinen- und Anlagenpark, enge Platzverhältnisse, viele unüberdachte Arbeitsbereiche und die Aufteilung auf verschiedene Standorte veranlassten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), ihren Bereich Infrastruktur an einem neuen Standort zusammenzufassen. So erfolgte am 7. November 2013 die Grundsteinlegung für das neue Infrastrukturzentrum Münchensteinerstrasse.

Bauwerkstätte Dreispitz

Die Bahnbauabteilung der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) war anfänglich grösstenteils dem Depot Allschwilerstrasse angegliedert. 1922 pachteten die B.St.B. hinter dem Tramdepot Dreispitz ein Grundstück zwecks Nutzung als Lagerplatz. Die daran vorbeiführende, normalspurige Dreispitzbahn konnte für die Anlieferung von Schienen und Baumaterial herangezogen werden. Ein meterspuriges Anschlussgleis ans Tramnetz erleichterte den zuvor mittels Pferdefuhrwerken durchgeführten Weitertransport des Materials zu den Baustellen enorm.

Hauptwerkstätte Klybeck

Nach der Eröffnung des Depots Wiesenplatz anno 1907 konnten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) ihren Depotbetrieb im Depot Klybeck aufgegeben und die Gebäude als reine Werkstätte für Reparaturen und Revisionen nutzen. Die alte Wagenhalle aus dem Jahre 1897 wurde jedoch erst 1909–10 entsprechend angepasst, mit einer Krananlage versehen und fortan als Revisionshalle verwendet.

Depot Dreispitz

Mit der stetigen Zunahme des Wagenbestands herrschte sowohl im Depot Allschwilerstrasse als auch im Depot Wiesenplatz bald wieder Platzmangel. Im Hinblick auf eine geplante Strecke nach Lörrach dachten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) zunächst an die Errichtung eines neuen Depots in Riehen, gaben diese Idee aber zugunsten eines Gebäudes im Süden der Stadt bald wieder auf.

Depot Klybeck

Beim zweiten Netzausbau der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) musste auch gleichzeitig den erhöhten Bedürfnissen der Werkstätten und Depots Rechnung getragen werden. So entstand das im Norden der Stadt und am vorläufigen Endpunkt der neuen Linie 4 gelegene Depot Klybeck. Am 14. April 1897 zogen die Arbeiter die eisernen Rollläden der Halle erstmals hoch und liessen die offenen Motorwagen mit munterem Geklingel erstmals ausfahren.

Kraftstation, Werkstätte und Verwaltungsgebäude Claragraben

Für den Betrieb der ersten Basler Strassenbahnlinie musste ein eigenes Dampfkraftwerk («Kraftstation») errichtet werden. Dieses kam mitsamt einem 36 m hohen Kamin auf einem Areal am Claragraben zu liegen, also mitten im schon bereits damals dicht bewohntem Stadtgebiet.

Mercedes-Benz O 530 G Citaro C2 Nrn. 97–99

Im Frühjahr 2020 ergab sich bei der Baselland Transport AG (BLT) ein erhöhter Bedarf an Gelenkbussen, da eine umfassende Gleissanierung der Strassenbahnlinie 14 zwischen Lachmatt und Pratteln einen mehrmonatigen Tramersatzbetrieb erforderlich machte. Von der BLT bei Evobus bestellte Gelenkwagen trafen nicht rechtzeitig ein, weshalb man sich vorübergehend mit drei Mietfahrzeugen behelfen musste.

Scania Citywide CN 320 UB 4×2 CNG Nr. 28

Im Frühjahr 2016 startete die Baselland Transport AG (BLT) einen dreijährigen Versuchsbetrieb mit einem Autobus, der statt mit Diesel-Kraftstoff mit komprimiertem Erdgas angetrieben wurde. Es handelte sich um einen Niederflur-Stadtbus des Typs Citywide CN 320 UB 4x2 von Scania AB. 2011 eingeführt ersetzte der Citywide die Vorganger-Modelle OmniCity und OmniLink des schwedischen Herstellers. Wie diese wurde er im polnischen Omnibuswerk Slupsk gefertigt.

Mercedes-Benz O 530 K Citaro FL Nrn. 11–14

Per 1. Januar 2013 übernahm die Baselland Transport AG (BLT) den Betrieb ihrer Linien im oberen Baselbiet selbst. Die Linien im Raum Sissach, Homburgertal, Diegtertal und Waldenburgertal wurden zuvor von der Automobilgesellschaft Sissach–Eptingen AG (AGSE) im Auftrag der BLT als Konzessionärin betrieben. Die AGSE konzentrierte sich fortan auf das Kehrichtentsorgungsgeschäft, so dass auch sämtliche Autobusse der AGSE den Besitzer wechselten und zur BLT kamen.

Mercedes-Benz Sprinter 313 CDI 4×4 Nr. 6

Im Rahmen der Übernahme des Linienverkehrs von der Automobilgesellschaft Sissach–Eptingen AG (AGSE) per 1. Januar 2013 stiess ein weiterer Kleinbus zum Fuhrpark der BLT. Er wurde mit der Betriebsnummer 6 eingereiht und basierte wie auch die beiden anderen damals vorhandenen Kleinbusse 21 und 22 auf der Lieferwagen-Baureihe «Sprinter» von Mercedes-Benz.

Mercedes-Benz O 530 Citaro C2 Nrn. 1–4, 8, 64–69, 81–87, 30–34

Die Erneuerung und Erweiterung der Busflotte der Baselland Transport AG (BLT) setzte sich Mitte 2013 mit der Lieferung der ersten Normalbusse MB O 530 Citraro C2 fort. Die Wagen mit den Nummern 1 bis 3 sowie 64 bis 69 waren die ersten zweiachsigen Fahrzeuge des Typs Citaro C2, welche zur BLT kamen. Im Vorjahr stiessen bereits einige Gelenkwagen Citaro C2 zur Flotte.

Mercedes-Benz O 530 G Citaro C2 Nrn. 15–19, 51–53, 56–59, 90–99

Die laufende Erneuerung und Ergänzung des Fahrzeugparks der Baselland Transport AG (BLT) setzte sich 2012 mit der Lieferung von drei neuen Gelenkwagen Mercedes-Benz O 530 G Citraro C2 fort. Der Wagen 15 war für die Linien im Oberbaselbiet bestimmt, währenddem die Nummern 56 und 57 im unteren Kantonsteil benötigt wurden. Diese drei Gelenkwagen waren die ersten Fahrzeuge des Typs Mercedes-Benz O 530 G Citaro C2, welche zur BLT kamen.

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