Chronik Birseckbahn AG
Die Chronik der Birseckbahn AG dokumentiert die wichtigsten Ereignisse von der Gründung 1901 bis zur Fusion mit der BLT im Jahr 1974.
Die Chronik der Birseckbahn AG dokumentiert die wichtigsten Ereignisse von der Gründung 1901 bis zur Fusion mit der BLT im Jahr 1974.
Parallel mit dem Ausbau des Netzes im Basler Stadtbereich entstanden auch Strassenbahnstrecken in die entfernteren Vororte. Diese standen aber nicht im Eigentum der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) oder der späteren Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Vielmehr gründeten sich basellandschaftliche Privatbahngesellschaften. Eine davon war die Birseckbahn AG (BEB) mit Sitz in Arlesheim.
Unfälle und Betriebsstörungen bei der Birsigthalbahn AG.
Die Chronik der Birsigthalbahn AG zeigt die wichtigsten Meilensteine von der Gründung 1887 bis zur Fusion zur BLT 1974.
Als 1875 durch die Eröffnung der Jura-Bahn die Gemeinden des unteren Birstals mit der Stadt Basel verbunden worden waren, ahnte wohl noch niemand, dass diese Bahnverbindung den Bedürfnissen bald nicht mehr zu genügen vermochte. Hinzu kam, dass die Gemeinde Reinach von der Eisenbahn unbedient blieb, so dass von verschiedener Seite der Bau einer Tramstrecke von Basel nach Aesch angeregt wurde. 1898 bildete sich ein Aktionskomitee, welches am 30. April 1903 das Eidgenössische Post- und Eisenbahndepartement um die Erteilung einer Konzession für den Bau und Betrieb einer elektrischen Strassenbahn von Aesch über Reinach nach dem Ruchfeld ersuchte.
Bemühungen für eine Tramverbindung von Basel nach Muttenz reichen bis ins Jahr 1898 zurück. Erste Konzessionsbegehren wurden 1903 eingereicht, blieben aber erfolglos, weil die Strassenbenützung in Basel nicht geregelt werden konnte. 1906 stellte die Birseckbahn AG (BEB) das Projekt für eine Überlandbahn vor, die Muttenz von der Neuen Welt in Münchenstein her erreicht und nach Liestal weitergeführt hätte.
Die rund 175’000 Einwohner zählende Stadt Basel (Stand Ende 2023), in der nordwestlichen Ecke der Schweiz am Rheinknie gelegen, besitzt seit 1895 einen meterspurigen, elektrischen Strassenbahnbetrieb. Heute verfügt die Metropolitanregion mit rund 800'000 Einwohnern im Dreiländereck Schweiz/Deutschland/Frankreich über ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem, bei welchem im Basler Stadtbereich rund 80 Prozent der Fahrgäste mit dem Tram befördert werden.
Im Frühjahr 2020 ergab sich bei der Baselland Transport AG (BLT) ein erhöhter Bedarf an Gelenkbussen, da eine umfassende Gleissanierung der Strassenbahnlinie 14 zwischen Lachmatt und Pratteln einen mehrmonatigen Tramersatzbetrieb erforderlich machte. Von der BLT bei Evobus bestellte Gelenkwagen trafen nicht rechtzeitig ein, weshalb man sich vorübergehend mit drei Mietfahrzeugen behelfen musste.
Im Frühjahr 2016 startete die Baselland Transport AG (BLT) einen dreijährigen Versuchsbetrieb mit einem Autobus, der statt mit Diesel-Kraftstoff mit komprimiertem Erdgas angetrieben wurde. Es handelte sich um einen Niederflur-Stadtbus des Typs Citywide CN 320 UB 4x2 von Scania AB. 2011 eingeführt ersetzte der Citywide die Vorganger-Modelle OmniCity und OmniLink des schwedischen Herstellers. Wie diese wurde er im polnischen Omnibuswerk Slupsk gefertigt.
Insbesondere für den Einsatz auf der Linie 109 Rümlingen–Häfelfingen beschaffte die Baselland Transport AG (BLT) 2013 ein neues Fahrzeug. Entsprechend dem geringen Fahrgastaufkommen auf der Linie 109 handelte es sich dabei um einen Minibus des Typs Sprinter City 35 von Mercedes-Benz.
Per 1. Januar 2013 übernahm die Baselland Transport AG (BLT) den Betrieb ihrer Linien im oberen Baselbiet selbst. Die Linien im Raum Sissach, Homburgertal, Diegtertal und Waldenburgertal wurden zuvor von der Automobilgesellschaft Sissach–Eptingen AG (AGSE) im Auftrag der BLT als Konzessionärin betrieben. Die AGSE konzentrierte sich fortan auf das Kehrichtentsorgungsgeschäft, so dass auch sämtliche Autobusse der AGSE den Besitzer wechselten und zur BLT kamen.
Im Rahmen der Übernahme des Linienverkehrs von der Automobilgesellschaft Sissach–Eptingen AG (AGSE) per 1. Januar 2013 stiess ein weiterer Kleinbus zum Fuhrpark der BLT. Er wurde mit der Betriebsnummer 6 eingereiht und basierte wie auch die beiden anderen damals vorhandenen Kleinbusse 21 und 22 auf der Lieferwagen-Baureihe «Sprinter» von Mercedes-Benz.
Im Rahmen der Übernahme des Linienverkehrs von der Automobilgesellschaft Sissach–Eptingen AG (AGSE) per 1. Januar 2013 stiess auch ein Neoplan-Midibus zur Fahrzeugflotte der Baselland Transport AG (BLT). Dieser Wagen wurde bei der AGSE 2003 in Betrieb gesetzt und für Linien mit geringem bis mittleren Fahrgastaufkommen genutzt.
Trotz eher negativen Erfahrungen mit dem Hybridbus Nr. 1 (Volvo 7700 HYBRID) setzte die Baselland Transport AG (BLT) ihren Versuch mit Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien fort und nahm im Frühjahr 2013 einen weiteren Hybridbus in Betrieb.
Die Erneuerung und Erweiterung der Busflotte der Baselland Transport AG (BLT) setzte sich Mitte 2013 mit der Lieferung der ersten Normalbusse MB O 530 Citraro C2 fort. Die Wagen mit den Nummern 1 bis 3 sowie 64 bis 69 waren die ersten zweiachsigen Fahrzeuge des Typs Citaro C2, welche zur BLT kamen. Im Vorjahr stiessen bereits einige Gelenkwagen Citaro C2 zur Flotte.
Die laufende Erneuerung und Ergänzung des Fahrzeugparks der Baselland Transport AG (BLT) setzte sich 2012 mit der Lieferung von drei neuen Gelenkwagen Mercedes-Benz O 530 G Citraro C2 fort. Der Wagen 15 war für die Linien im Oberbaselbiet bestimmt, währenddem die Nummern 56 und 57 im unteren Kantonsteil benötigt wurden. Diese drei Gelenkwagen waren die ersten Fahrzeuge des Typs Mercedes-Benz O 530 G Citaro C2, welche zur BLT kamen.
Bereits im Frühjahr 2011 verkehrte ein Hybridbus des schwedischen Herstellers Volvo zu Testzwecken auf verschiedenen Buslinien der Baselland Transport AG (BLT). Noch vor Ende des Jahres konnte die BLT ein gleichartiges Fahrzeug in den Bestand aufnehmen.
Auf den Tangentialbuslinien (Linien 37, 47, 60, 62 und 64) stiess die Baselland Transport AG (BLT) in den Hauptverkehrszeiten mit Normalbussen an die Kapazitätsgrenze. Um den zunehmenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden, mussten auf einzelnen Kursen grössere Busse eingesetzt werden.
Insbesondere für Einsätze auf der von Schülern stark belasteten Linie 64 (Abschnitt Oberwil–Allschwil) sowie für den Tramersatzbetrieb bei Streckenunterbrüchen infolge von Unfällen, Störungen oder Baustellen beschafften die Baselland Transport AG (BLT) im Frühjahr 2009 zwei gebrauchte Schubgelenk-Autobusse. Dabei handelte es sich um viertürige Wagen des Typ MB O 530 G Citaro C1. Vorbesitzerin der relativ jungen Fahrzeuge (1. Inverkehrsetzung 2001) waren die Trasporti Pubblici Luganesi SA (TPL) im Tessin.
Im Jahre 2008 standen bei der Baselland Transport AG (BLT) noch einige letzte hochflurige Normalbusse (MB O 405 Nrn. 61...66) im Einsatz, welche es zu ersetzen galt. Ebenso stand dem BLT-Busliniennetz ein erheblicher Ausbau bevor. Beides führte zur Beschaffung von weiteren zweiachsigen Niederflurbussen des Modells «Mercedes-Benz Citaro» von EvoBus GmbH.