Schweizerische Industriegesellschaft

Ce 2/2 51–83

Im Hinblick auf Netzausbauten mussten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.)  ihren Fahrzeugbestand vergrössern. Bereits 1898 lieferte Siemens & Halske A.G. (S&H) einen Muster-Motorwagen neuer Bauart. Aufgrund der guten Erfahrungen mit dem als Nummer 50 (später 22) eingereihten Zweiachsers mit offenen Plattformen beschlossen die B.St.B., 33 Fahrzeuge dieser Bauart zu beschaffen.

Ce 2/2 44

Der Ce 2/2 44 wurde 1897 als Anhängewagen C 44 geliefert. Offensichtlich wussten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) anfänglich nicht viel mit ihren Anhängern anzufangen. Ein Grund dafür war, dass die alte Mittlere Rheinbrücke für den Beiwagenbetrieb zu schwach war. So erstaunt es nicht, dass die B.St.B. 1898 bei Siemens & Halske (S&H) Pläne zum Umbau ihrer vier Anhänger in Motorwagen anforderten.

Ce 2/2 27–40

Auf der neuzueröffnenden Strecke Birsfelden–Missionsstrasse (später Linie 3) sollten mehrfach starke Steigungen (Kohlenberg 74 ‰, Steinenberg 52 ‰ und Zürcherstrasse/Sägeberg 40 ‰) zum Teil sogar mit Anhängewagen befahren werden. Die Fahrzeuglieferantin Siemens & Halske A.G. (S&H) erhob gegen die vorgesehene Verwendung ihrer einmotorigen Wagen mit Kettenantrieb Bedenken und schlug den Basler Strassenbahnen (B.St.B.) vor, zweimotorige Wagen mit Zahnradgetriebe zu beschaffen.

Ce 2/2 1–12, 13–26, 45–49

Die zwölf ersten, zwischen 1895 und 1898 abgelieferten Motorwagen der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) hatten nur einen einzigen zentral im Untergestell angeordneten Motor von etwa 15 PS Leistung, der über Ketten beide Achsen antrieb. Für die Konstruktion und die elektrische Ausrüstung der Ce 2/2 1–12 war Siemens & Halske verantwortlich.

C 61–63

Der Bestand an Anhängewagen bei der Birseckbahn AG (BEB) war nach der Beschaffung der C 21–28 zu knapp. Eine Nachbeschaffung dieses Wagentyps kam zunächst nicht in Frage, da der Preis für einen Wagen mittlerweile das Zweieinhalb- bis Dreifache betrug und die Unsicherheit bestand, ob wichtige, aus kriegsführenden Ländern zu beziehende Ausrüstungsteile überhaupt erhältlich waren.

C 41–44

Im Zusammenhang mit dem Übergang zum Eigenbetrieb bestellte die Birseckbahn AG (BEB) im Juli 1915 bei der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft vier offene Sommeranhänger. Die Fahrzeuge trafen im Frühjahr 1916 als C 41–44 in Arlesheim ein und trugen einen grünen Anstrich. Sie waren waren rund einen Meter länger ausgeführt wie die vergleichbaren Sommerwagen der Basler Strassenbahnen (B.St.B.).

Be 4/6 201–266; Be 4/8 201…259

1975 benötigten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) für den Betrieb der Vororts-Tramlinien 11 und 14 insgesamt 23 Tramzüge. Durch die Beschaffung neuen Rollmaterials für die Baselland Transport AG (BLT) sollten diese Fahrzeuge dort abgezogen werden. Für die Ausrüstung der Vorortslinie 17 (ehemals Birsigthalbahn AG) mit neuem Rollmaterial wurden weitere 36 Gelenkwagen benötigt. Insgesamt ergab sich ein Bedarf von 66 Gelenkwagen.

X 201

Von der Birsigthalbahn AG (BTB) kamen anlässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen anno 1974 einige Güter- und Dienstwagen zur neu gegründeten Baselland Transport AG (BLT). Einer davon war der Fahrleitungsmontagewagen X 201.

X 202

Anlässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen kam 1974 der X 202 von der Birsigthalbahn AG (BTB) zur Baselland Transport AG (BLT). Beim X 202 handelte es sich um einen Hilfswagen, der verschiedene Geräte aufnahm, die bei Unfällen oder für das Eingleisen entgleister Fahrzeuge benötigt wurden. Der Hilfswagen mit oxydrotem Anstrich entstand 1968 durch Umbau des gedeckten Güterwagen K 136, welcher seinerseits 1954 von der Brünigbahn zur Birsigthalbahn stiess (ex K 2019, SIG 1891).

X 203

Der bei der Baselland Transport AG (BLT) heute noch im Einsatz stehende X 212 wurde 1897 von der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft (SIG) als Hochbordwagen M 41 an die Birsigthalbahn AG (BTB) geliefert. Nach verschiedenen Umzeichnungen ging er 1974 als Schotterwagen X 203 in den Bestand der BLT über.

X 204

Beim X 204 handelte es sich um ein Spezialfahrzeug zur Ausbringung von flüssigem Unkrautvernichtungsmittel. Es gehörte zum Bestand der Birsigthalbahn AG (BTB) und entstand 1953 aus dem Untergestell des C 16, welcher seinerseits 1888 von der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft (SIG) erbaut worden war.

B3 1329+1331

Die bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) überzähligen B3 1329 und 1331 wechselten im Juni 1985 zur Baselland Transport AG (BLT) und wurden dort mit denselben Wagennummern in den Bestand eingereiht. Zu einem Einsatz im Linienbetrieb kam es indes nicht.

B3 1326+1328

Im Juni 1985 kamen zusammen mit anderen dreiachsigen Anhängewagen auch die B3 1326 und 1328 von den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) zur Baselland Transport AG (BLT). Sie wurden mit unveränderten Wagennummern in den Bestand eingereiht.

B2 41

Als einziger Zweiachs-Anhänger kam anlässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen anno 1974 der B2 41 der ehemaligen Birseckbahn AG (BEB) zur neu gegründeten Baselland Transport AG (BLT). Der seinerzeit nicht mehr betriebsfähige, 1916 von der Schweizerischen Industriegesellschaft (SIG) erbaute Sommerwagen 1916 war zunächst im Depot Arlesheim, ab 1980 in Rodersdorf und ab 1983 im Depot Hüslimatt abgestellt.

Stolitschen Elektrotransport AG, Sofia

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia begann das Zeitalter der elektrischen Strassenbahn 1898, als die Konzessionen für den Bau und den Betrieb von Tramlinien an eine belgische und eine französische Firma vergeben wurden. Am 1. Januar 1901 konnte der Betrieb von sechs Linien auf einem etwa 23 Kilometer langen meterspurigen Netz aufgenommen werden.

C4 51–54, 55–56

Im Jahre 1925 bestellte die Birsigthalbahn AG (BTB) vier Anhängewagen C4 51 bis 54. Ende 1931 gab die Bahn nochmals zwei gleichartige Fahrzeuge in Auftrag (C4 55 und 56). Lieferantin war in beiden Fällen die Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG in Schlieren.

C4 47–50

Im Hinblick auf die Eröffnung des Streckenabschnittes Flüh–Rodersdorf (1. Mai 1910) bestellte die Birsigthalbahn AG vier vierachsige Anhängewagen C4 47 bis 50. Lieferantin war die Schweizerische Wagonsfabrik Schlieren A.G. in Schlieren.

B4 11–12

Die beiden Zweitklasswagen mit offenen Plattformen B4 11 und 12 wurden am 19. April 1887 von der Birsigthalbahn AG (BTB) bei der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft (SIG) in Neuhausen in Auftrag gegeben. Bereits ein halbes Jahr später – pünktlich zur Eröffnung der Strecke ins Leimental am 4. Oktober 1887 – konnten sie in Betrieb genommen werden!

BCFe 4/4 21–22

Der Depotbrand in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar 1953 dezimierte den Rollmaterialbestand der Birsigthalbahn AG (BTB) erheblich. Neben verschiedenen Anhängewagen und dem Dienst-Motorwagen Xe 2/2 202 verlor die Bahngesellschaft auch die BCe 4/4 4 und 6.

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