Baselland

Die Autobuslinie nach Biel-Benken

Die Autobusverbindung nach Biel-Benken geht auf erste Bestrebungen zurück, die beiden Rebbauerndörfer besser zu erschliessen. Über die Gründung einer eigenen Autobusgesellschaft führte die Entwicklung schliesslich zur Aufnahme des Linienbetriebs. Mit der Übernahme durch die Birsigthalbahn wurde die Verbindung weiter ausgebaut und einzelne Kurse über Oberwil hinaus bis zur Heuwaage in Basel verlängert.

Mercedes-Benz N 1 Nr. 1

Auf Drängen der Gemeinden, welche die Fehlbeträge der Automobilgesellschaft Birsigtal zu decken hatten, musste 1929 ein kleinerer und somit wirtschaftlicherer Wagen für die Linie von Oberwil nach Biel und Benken beschafft werden. Fündig wurde die Gesellschaft im Deutschen Reich bei der Daimler-Benz AG, welche erst wenige Jahre zuvor als Zusammenschluss der Daimler Motoren Gesellschaft und der Benz & Cie. entstanden war.

Saurer 2 BODP Nr. 2

Zwischen 1948 und 1955 beschaffte Zürich 108 moderne Frontlenker-Autobusse, welche rasch nahezu sämtliche «Vorkriegs-Schnauzenbusse» aus der Stadt verdrängten. Viele von ihnen fanden bei anderen Verkehrsbetrieben neue Aufgaben, so auch der kleine Saurer 2 BODP Nr. 243. Er kam Ende 1951 als günstiges Occasion-Reservefahrzeug zur Birsigthalbahn AG (BTB).

Chevrolet 6702 Nr. 1

Der auf der einzigen Autobuslinie der Birsigthalbahn AG (BTB) eingesetzte kleine Mercedes-Bus genügte den betrieblichen Anforderungen inzwischen nicht mehr und musste nach dem Zweiten Weltkrieg ersetzt werden. Für seinen Nachfolger fiel die Wahl auf ein aus den USA importiertes Fahrgestell von Chevrolet, auf das die Sissacher Karosseriebaufirma E. Frech-Hoch AG (FHS) einen zweckmässigen Aufbau setzte.

Alfa Romeo 430A Nr. 3

1948 in Italien beschaffte Postautos der Marke Alfa Romeo waren den Belastungen in der Schweiz nicht gewachsen und schieden bereits 1955 bei der PTT wieder aus. Ein Wagen kam zur Birsigthalbahn AG (BTB) und erhielt dort die Betriebsnummer 3. Auch bei der BTB konnte das Fahrzeug die Erwartungen nur knapp erfüllten und wurde 1963 wieder verkauft.

Mietfahrzeuge 2026

Im Jahre 2026 liess die Baselland Transport AG (BLT) Gleise, Fahrleitungen und Sicherungsanlagen auf dem Stre­cken­ab­schnitt zwischen den Haltestellen Freilager und Sur­baum der Vororts-Tramlinie 11 erneuern. Während der Hauptarbeiten war der Tram­betrieb zwischen Freilager und Aesch Dorf komplett eingestellt. Als Tramersatz verkehrten zwischen Dreispitz und Aesch Busse. Da der BLT-eigene Bestand an Gelenkbussen für den Tramersatzbetrieb nicht ausreichte, wurden Mietfahrzeuge eingesetzt.

X 202

Als Ersatz für den alten Hilfswagen X 202 richtete die Werkstätte der Birsigthalbahn AG (BTB) im Jahre 1968 den nicht mehr benötigten, gedeckten Güterwagen K 136 entsprechend her. Die baulichen Anpassungen am neuen X 202 dürften allerdings nicht sehr umfangreich gewesen.

Oberaargau–Jura-Bahnen

Die Oberaargau–Jura-Bahnen (OJB) entstanden per 1. Januar 1958 aus der Fusion der Langenthal–Jura-Bahn (LJB) und der Langenthal–Melchnau-Bahn (LMB). Die LJB eröffnete am 26. Oktober 1907 ihre 15,1 Kilometer lange, mehrheitlich im Kanton Bern gelegene Bahnstrecke von Langenthal über Niederbipp nach Oensingen (Schulhaus) im Kanton Solothurn. Langenthal wurde zehn Jahre später, am 6. Oktober 1917, auch zum Ausgangspunkt der LMB. Da die OJB in den Sechzigerjahren mit einer drastischen Verkehrszunahme rechneten, wurden von der Birsigthalbahn AG (BTB) drei Anhängewagen übernommen.

Autobuslinie 110

Rund drei Kilometer sind es vom Bahnhof Läufelfingen hinauf nach Bad Ramsach am Wisenberg. Und weitere drei Kilometer geht es über Häfelfingen wieder hinunter nach Rümlingen. Ziemlich genau auf halber Strecke liegt das geschichtsträchtige Kurhotel Bad Ramsach mit seinen eigenen Heilquellen. Vom 15. Dezember 2019 an wurde die Anbindung des Hotels an den öffentlichen Verkehr durch die neu eingeführte BLT-Linie 110 sichergestellt.

Autobuslinie 108

Als zwei der letzten Baselbieter Gemeinden ohne direkte Bedienung durch ein öffentliches Verkehrsmittel gelangten im Jahre 1979 Känerkinden und Wittinsburg an den Kanton. Sie wünschten die Einrichtung einer Buslinie über Buckten,  Diepflingen und Thürnen zum Bezirkshauptort Sissach. Die kantonale Baudirektion, die mit der Prüfung des Begehrens beauftragt worden war, erkannte rasch, dass mit einer solchen Verbindung ein unerwünschter Parallelbetrieb zur Bahnlinie Sissach–Läufelfingen–Olten («Läufelfingerli») entstand und untersuchte deshalb alternative Lösungen.

Autobuslinie 109

Am 15. Oktober 1990 konnte die Baselland Transport AG (BLT) zwei neue Autobuslinien eröffnen. Neben der Linie 62 in Allschwil handelte es sich um die kurze Linie 109 im oberen Kantonsteil. Sie führte von Rümlingen Dorf nach Häfelfingen. Die seinerzeit nicht einmal 250 Einwohner zählende Gemeinde wurde so als letzte des Kantons Basel-Landschaft an den öffentlichen Verkehr angeschlossen.

Autobuslinie 56

Verbesserungen des Bahnangebots auf der Strecke Basel–Delsberg per Ende 2025 lösten eine Neuausrichtung und einen Ausbau des Busangebots im Raum Birsstadt Süd aus. Damit sollten die Anschlüsse zwischen Bahn und Bus weiterhin gewährleistet und neue Entwicklungsgebiete optimal miteinander vernetzt sowie an die Bahn angebunden werden. Ein Teil dieser Massnahmen war eine neue, von der Baselland Transport AG (BLT) betriebene Autobuslinie mit der Nummer 56.

Autobuslinie 49

Ihre grosse Linienlänge machte die von der Baselland Transport AG (BLT) betriebene Autobuslinie 64 (Dornach Bahnhof–Bachgraben) zunehmend anfällig für Verspätungen. Mit dem Ende 2025 in Kraft getretenen Fahrplan 2026 wurde sie daher aufgeteilt. Eine zweite, neu eingeführte Autobuslinie mit der Liniennummer 49 übernahm den Abschnitt Oberwil Gymnasium–Bachgraben.

Tramlinie E

In Basel wie auch in vielen anderen Städten des deutschsprachigen Raumes werden besondere Fahrten statt mit einer Liniennummer mit dem Buchstaben «E» gekennzeichnet. «E» steht dabei für Einsatzlinie, Einsatzkurs oder Extrafahrt, kann aber auch für Entlastungs- oder Ersatzlinie stehen. Auch Schienenersatzverkehre oder Eilkurse werden oft mit dem Kopfschild «E» gekennzeichnet.

Autobuslinie 27

Vom 4. August bis zum 23. November 2025 ersetzten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) in der Zeughausstrasse Tramgleise der [glossary_exclude]Linie 14[/glossary_exclude], da diese das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten. Parallel dazu sanierte die Baselland Transport AG (BLT) die Gleisanlagen zwischen Muttenz Dorf und Lachmatt, einschliesslich der Wendeschlaufe Wartenberg. Anstelle lediglich einer Ersatzbuslinie 14 wurde der Ersatzbetrieb auf zwei Buslinien aufgeteilt.

Setra S 515 HDH Nr. FS1

Ab Januar 2024 verfügte die Baselland Transport AG (BLT) über eine eigene Busfahrschule, um zukünftige Fahrer intern ausbilden zu können. In diesem Zusammenhang wurde ein gebrauchter Reisebus des Typs Setra S 515 HDH für den Einsatz als Fahrschulwagen beschafft.

Taxi-Zentrale AG

Die unter dem Namen Taxi-Zentrale AG bekannte Gesellschaft war die älteste Taxizentrale Basels. Sie wurde im Jahre 1955 als Folge der von Gottlieb Duttweiler (* 15. August 1888, † 8. Juni 1962; Gründer des Detailhandel-Unternehmens Migros) angekündigten Einführung von Billig-Taxis in Basel aus der Taufe gehoben.

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